Samstagspilgern

Blick auf das Rappenbach-Rückhaltebecken bei Treherz (Bild vom Mai 2018, © Raimund Miller)

Samstags pilgern? D.h. Pilgern an einem Samstag, hier bei uns, um und bei Bad Wurzach? –

Was heißt das (1)? Wie lang dauert das (2)? Wohin führt der Weg (3)? Wie kommt das (4)?
1. Pilgern, das hat eine lange kirchliche Tradition. Von seiner ursprünglichen Bedeutung meint es »für Christus in der Fremde sein« (peregrinatio pro christo).

2. Wir "machen" das, in und um Bad Wurzach immer an einem Samstagnachmittag, z.B. hier ↓
Also einem besonderen Tagesabschnitt im Wochenende. Besonders deshalb, weil das zu Erledigende häufig bereits am Vormittag getan wurde – und nun Zeit ist: Um zu sich zu kommen, im Wandern; und um zu Gott zu kommen, im Wandern als Pilgerin.

3. Manchen werden die Wege, die wir gehen bekannt sein, anderen wieder nicht. Doch ob nun bekannt, oder nicht: Sie und ich verlassen unser zeitlich begrenztes, oder dauerhaftes Zuhause und machen uns auf den Weg. Auf den Weg zu besonderen Orten. Zu Seen, Wiesen, Waldstücken, Kirchen,... Orte an denen wir Stärkung und Ermutigung erfahren können und dürfen.

4. Das meint Pilgern am Samstag, oder Samstagspilgern. Die Idee dazu stammt von einer evangelischen Pfarrerin aus Scheidegg – und ist gedanklich durch unsere hiesige Kurverwaltung gewissermaßen herübergewandert; zu uns nach Bad Wurzach – bis zu mir/zu ihnen.